Hier erfahren Sie alles über unser neues Theaterstück, die Spielzeiten und alles Aktuelle rund um das Theater



 Artikel Mitteilungsblatt:

„Laienspielgruppe Zellingen e.V.

 

 

Liebe Freunde der Laienspielgruppe Zellingen,

 

eine schöne, ereignisreiche und lustige Theaterspielzeit ist wieder vorbei.

 

Ein besonderer Dank gilt hierbei den Helferinnen und Helfer hinter der Bühne und vor allem auch denselben beim schweißtreibenden Auf- und Abbau der Zuschauerbühne und der Theaterbühne. Durch ihr Mitwirken haben sie zum Gelingen der Aufführungen beigetragen, wenngleich sie den tosenden Applaus der Zuschauer nicht direkt genießen konnten.

Wir sind wie immer froh, dass wir mit unserem Laientheater das schöne Ambiente des Pfarrheimes nutzen können und dankbar, dass der Servicebereich vor den Aufführungen und in der Pause wieder eigenverantwortlich von einem freiwilligen und zuverlässigen Pfarrheim-Team übernommen wurde. Auch dies trug dazu bei, dass es für die Zuschauer ein schöner Abend wurde.

 

Liebe Zuschauer unseres Stücks, soweit Sie sich nach dem Motto „Alles neu macht der Mai“ vom Theaterstück zu einer Hausrenovierung oder Wohnungstapezieraktion inspiriert sehen, wollen wir bei Nachahmung vorsorglich darauf hinweisen: Die Flasche, die unseren Michael traf und die Renovierarbeiten möglich machte, war nicht aus Glas sondern aus Zucker!!!

 

Wir, die Mitglieder unserer Theatergruppe freuen uns, dass unser Stück wieder so gut angekommen ist und wünschen bis zum nächsten Mal eine gute Zeit.

 

Die Laienschauspieler“

 

 

 

 

 


" Alles neu, macht der Mai "


Teils total überdreht, teils voller Klischees und dann doch wieder direkt aus dem Leben gegriffen, zeigt sich die vergnügliche Verwechslungskomödie der Zellinger Laienspielgruppe "Alles neu macht der Mai" von Wolfgang Bräutigam. Am kommenden Wochenende gibt es noch von Donnerstag bis Sonntag vier weitere Aufführungen.

 

Wer kennt das nicht: die Damen des Hauses wollen Veränderung, die Herren eher die Beständigkeit. So kommt es, dass in der Zellinger Familie Bayer die Hausfrau Veronika (Franziska Kießling) und die Oma Maria (Claudia Hemmelmann) endlich nach nicht einmal 25 Jahren die Wohnung neu tapezieren und das Bad modernisieren wollen. Letzteres hatte doch schließlich schon dem Urahnen der Familie vor fast 100 Jahren beste Dienste geleistet.

 

Dazu kommt, dass der "Hausherr" Michael (Walter Dittmaier) hohes Beharrungsvermögen und gleichzeitig handwerklich die zwei linken Hände besitzt - was er natürlich nicht eingestehen möchte. In diesem Punkt ist er sich mit seinem Vater Karl (Karl-Heinz Dannhorn) völlig einig. So kommt es, dass die Damen des Hauses die professionelle Hilfe einer Architektin in Anspruch nehmen, während Opa Karl einen zwielichtigen Schwarzarbeiter anheuert.

Große Verwirrung

 

Außerdem haben Mutter und Großmutter unabhängig voneinander an Fernsehaktionen teilgenommen, nämlich an der Bausendung "Alles neu macht der Mai" und der Beauty-Serie "Schöner an einem Tag". Als dann die beiden Fernsehleute zum Casting kommen und noch unvermutet zwei Bauarbeiter auftauchen, gerät die Handlung vollends aus dem Ruder.

 

Die Regisseurin Monika Seibl hat das spritzige Stück von Wolfgang Bräutigam durch einen Raumteiler in scheinbar zwei Zimmern geschickt szenisch umgesetzt. So können Situationen abwechselnd, aber auch gleichzeitig stattfinden, synchron oder gar gegeneinander ablaufen und somit die allgemeine Verwirrung noch weiter erhöhen. Letztendlich weiß in der Familie kaum noch einer, wer hier wer ist und was der da gerade macht - und vor allem warum. So kommt es, dass sich Oma vor dem Schwarzarbeiter entblößt, weil sie ihn für den Beauty-Spezialisten hält und die Mutter im Gegenzug mit Fragen nach ihren Problemzonen so gar nichts anfangen kann.

Noch vier Aufführungen

 

Die elf Schauspieler zeigen sich in dieser köstlichen Komödie nach kleinen Anfangsschwierigkeiten als bestens eingespieltes Team. Obwohl alle in ihren Rollen überzeugen können, dürften doch wohl drei hervorgehoben werden: da ist natürlich Walter Dittmaier, der als möchtegern Handwerker und zweiter Familienvorstand herrlich dynamisch, verzweifelt und wütend "völlig am Rad dreht". Ebenso brillant die beiden fehlgeleiteten Handwerker Ivan Ivanowitsch (Werner Seibl) und sein Geselle Ali Gürüst (Philipp Betz). Völlig ohne jegliche political correctness spielen sie mit prachtvollem russischen und türkischen Akzent ihre Rolle als platte Karikatur des Arbeiters, der am liebsten Brotzeit macht.

 

In weiteren Rollen sind zu sehen Carolin Neun als Polizistin und Tochter der Bayers, Corinna Sigmund als Architektin, Winfrid Schmitt als der gleichnamig Schwarz-Arbeiter, Karin Licht als Redakteurin der Bausendung und der Schönheitsspezialist, der schön überdrehte "lauwarme Flamingo" Hardl Kießling.

 

Die Irrungen und Wirrungen rund um die Renovierungsarbeiten bei der "Familie Bayer" können noch am kommenden Donnerstag, 5. April, Freitag, 6. April jeweils um 19.30 sowie am Samstag, 6. April um 19 Uhr und am Sonntag 7. April um 17 Uhr im Pfarrheim Zellingen miterlebt werden.

 

Quelle: Mainpost am 31.03.2019

Wir bedanken uns bei unserem tollen Publikum und freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr!

 

Weitere Bilder vom Theaterstück sind in der Bildergalerie zu sehen



" Casanovas Comeback" 2018

unser neues Theaterstück

Komödie von Andreas Wening


Weitere tolle Bilder seht ihr in unserer Bildergalerie!


Wir möchten uns bei Ihnen bedanken für die immer ausverkauften Abende und freuen uns Sie wieder zu unserem nächsten Theaterstück ganz herzlich begrüßen zu dürfen!

 

"DAS LACHEN KOMMT BEI UNS NICHT ZU KURZ"